Faszination Veränderung – mach was draus!
„Wahnsinn, das hätte ich ja nie gedacht“, „Ist ja irre“, „ Enorm, was das ausmacht“ – solche und ähnliche Kommentare höre ich in der Beratung ständig, wenn ich nach einer ausführlichen Farbberatung und einem typgerechten Makeup zum Abschluss nochmals eine Auswahl an passenden Tüchern umlege.
Es ist das Erleben und Sehen, was dieses Aha-Erlebnis zur Folge hat. Und es ist immer positiv, wenn vor dem Spiegel die Wirkung der zum Typ passenden Farben erkannt wird.
Aber wie ist es dann im Alltag, wenn es darum geht die Garderobe nach den erkannten Kriterien umzustellen? Kleben wir da nicht allzu oft doch wieder am Alten und Vertrauten. Macht sich nicht gerne wieder die Gewohnheit, vielleicht auch Bequemlichkeit breit, obwohl wir doch erst noch voll und ganz überzeugt waren, dass die eine oder andere Farbe uns wirklich nicht gut steht und ein wenig Makeup DEN Unterschied macht?
Es ist auch hier, wie in allen anderen Bereichen des Lebens: die beste Erkenntnis nützt erst etwas, wenn sie auch ins eigene Leben transportiert wird. In der Farbberatung sowie in der Stilberatung gebe ich viele Tipps, wie das gelingen kann. Als Hilfe fürs Kleiderschrankausmisten bekommt jede/r Kunde/in einen schriftlichen Leitfaden mit Tipps zur praktischen Vorgehensweise zur Hand. Ich möchte, dass Ihnen die Faszination der positiven Veränderung gelingt. Dafür gebe ich mein Bestes.
Veränderung ist möglich. Innere und äußere Veränderung. Dafür ist es nie zu spät!
Shapewear – die perfekte Blitzdiät
Wie schön, dass der Frühling langsam wieder an unsere Türen klopft und so manche eingeschlafenen Lebensgeister wieder zum Erwachen bringt.
Mit den steigenden Temperaturen werden auch die Kleidungstücke wieder luftiger und dünner und bei manch einem steigt der Frust, dass der Winter das ein oder andere Pfund auf den Hüften zurückgelassen hat.
Meine lieben Damen, bevor Sie jetzt (wieder) mit der nächsten Diät beginnen, permanent Kalorien zählen und sich Ihr Denken hauptsächlich mit dem gewünschten Verlust von Kilos beschäftigt, habe ich heute zwei gute Nachrichten für Sie:
1.
Allen, die nicht zu den tatsächlich übergewichtigen Menschen gehören, und nicht nur aus ästhetischen, sondern vor allem auch aus gesundheitlichen Gründen dringend abnehmen sollten, möchte ich heute zurufen:
Versöhnen Sie sich mit Ihrer Figur, so wie Sie heute eben ist! Sie können im fortgeschrittenen Alter, nach mehreren Schwangerschaften, geleisteten Stillzeiten, überwundenen Krankheiten, körperlicher Arbeit usw. nicht mehr so aussehen, wie als junges Mädchen. Selbst wenn sich Ihr BMI noch im Idealbereich befindet, wird Ihre Haut nicht mehr so elastisch und straff sein, wie einst. Und auch, wenn sich Ihre Kleidergröße nicht verändert hat, Ihre Figur hat es dennoch. Das ist normal und alles andere sind Ausnahmen. Und glauben Sie bitte auch nicht der Schönheitsindustrie, die mit Drinks, Cremen und Ampullen in erster Linie nur unser Geld haben möchte, anstatt uns zur versprochenen Jugendschönheit verhelfen zu können.
2.
Shapewear zaubert so manches Kilo weg!
Unterwäsche mit shaping-Effekt ist geradezu ein Muss für die perfekt gekleidete Frau, vor allem mit größerer Konfektionsgröße. Diese wunderbar straffende Unterwäsche hat heutzutage nichts mehr mit dem unbequemen Mieder unserer Mütter und Großmütter zu tun. Shapewear gibt es in allen möglichen Varianten, Formen und in den unterschiedlichsten Shapingstärken, je nach Wunsch, wie sehr und wo die straffende Wirkung ausfallen soll. Zusätzlich sind im BH-Bereich Minimizer für die große Brust und Maximizer für die kleine Brust erhältlich. Und bei alledem brauchen Sie auf den nötigen Schick bei dieser Funktionsunterwäsche nicht verzichten. Es gibt jede Menge Modelle in den unterschiedlichsten Farben zum Teil mit wunderschönen Spitzen. Am besten lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten und erwerben Ihre ersten Teile nach Anprobe. Wenn Sie dann, mit weiteren angewandten Stilregeln passend zu Ihrer Figur, den Satz hören „Was, Du trägst Größe … hätte ich nie gedacht“ wissen Sie, dass Sie alles richtig gemacht haben.
Ich wünsche Ihnen von Herzen einen wunderschönen Frühling und ein Versöhnt sein mit Ihrer Figur!
Bitte nicht wie Donald Trump, meine Herren
Berechtigterweise man kann politisch gesehen gespaltener Meinung sein zum US-Präsidenten Donald Trump. Was mich als Stilberaterin, seit Erscheinen der ersten Wahlkampffotos darüber hinaus allerdings beschäftigt ist die Frage:
Warum hat ein so mächtiger und wohlhabender Mann so schlechte Stilberater?
Auf diese Fragen habe ich bisher noch keine Antwort gefunden. Fest steht auf jeden Fall, dass nicht nur der Sitz seiner Anzughosen und deren Beinlänge oft eher an ein ganz billiges, zu groß gekauftes Exemplar erinnern, sondern vor allem die Länge seiner Krawatten eine kleine Stilkatastrophe darstellt. Wenn Sie einmal bei Google Bilder den Suchbegriff „Trump Krawatte“ eintippen, werden Sie eine Menge, auch amüsante, Beweise dafür erhalten.
Da allerdings auch in deutschen Büros, Lokalitäten, Straßen und anderswo besonders in Punkto Krawattenlänge immer wieder Stilfehler gemacht werden, hier für alle Herren die korrekte Vorgehensweise:
- Die Krawatte endet immer im mittleren Hosenbundbereich, bzw. Mitte Gürtel.
- Sollte der Herr einen im Verhältnis längeren Oberkörper haben, endet die Krawatte im oberen Bereich des Gürtels (Beginn des Hosenbundes), um den Oberkörper optisch zu verkürzen.
- Ist der Oberkörper im Verhältnis eher kürzer, endet die Krawatte im unteren Gürtelbereich, um den Oberkörper optisch zu verlängern.
Da eine Krawatte immer ein Blickfang ist, ist neben der Farb- und Musterwahl, sowie dem exakt sitzenden Knoten, die richtige Länge unabdingbar.
Wenn Sie diese Tipps beherzigen, haben sie bereits den am meistverbreiteten Fehler beim Krawattentragen vermieden. Ich wünsche Ihnen allzeit einen brillanten Auftritt, meine Herren!
Der richtige Zeitpunkt für den neuen Bikini
„ Wie blöd ist das eigentlich, dass man sich den neuen Bikini immer im Mai kauft, wenn die Haut noch völlig winterblass ist. Ne, ehrlich. Da gehst Du bleich, evtl. noch mit 2 Kilo Extra-Winterspeck in eine Umkleidekabine mit Neonlicht und was kommt dabei heraus? – Richtig: in jedem Bikini siehst du „naja“ aus und fühlst dich auch so. Birgit, eigentlich sollte man sich Bademode immer im September kaufen, wenn man noch so einen richtig schönen Sommerteint hat.“
So, meine Freundin heuer Anfang Mai, als wir bei unserer ersten gemeinsamen Frühlingsbergtour bei unserer Rast die warmen Sonnenstrahlen auf unsere blasse Haut scheinen ließen.
Und ich habe mir gedacht: Recht hat sie!
September ist der viel bessere Zeitpunkt, um sich eine neue Strandbekleidung zu kaufen. Gehen Sie mit Ihrer noch vorhandenen Sommerbräune und der noch anhaltenden Urlaubserholung zum Bademoden-shoppen und Sie werden bestimmt fündiger werden, als im nächsten Frühjahr. Außerdem haben Sie evtl. noch das Glück, im Schlussverkauf ein Schnäppchen zu ergattern.
Noch ein Styling Tipp zum Abschluss: Seien Sie dennoch vor dem Spiegel kritisch!
Wäre, anstatt einem neuen Bikini, ein toller Badeanzug mit Raffung, straffendem Innenfutter und BH-Körbchen oder ein Tankini, vielleicht die attraktivere Variante, um im nächsten Sommer mal wieder ein paar bewundernd Blicke, auch am Strand zu ernten?
Ich habe soeben, noch vom Urlaubsort per Internet – der Einzelhandel möge es mir verzeihen – eine Auswahl an Badeanzügen geordert und Zuhause in aller Ruhe einen wunderschönes neues Teil in einem kühlen Smaragdgrün erstanden. Ich freue mich schon auf den nächsten Sommer!